Vom Wettbewerbsentwurf zum Baubeginn

Nach Abschluss des Wettbewerbs bedurfte es einer Reihe von Planungen und Abstimmungen, bevor mit dem Bau des Gebäudes begonnen werden konnte.

Einerseits entwickelte das Planungsteam unter Leitung der Architekten gemeinsam mit den künftigen Nutzern das Gebäude weiter. Sie legten den Grundriss des Hauses fest, das heißt, sie entschieden, wo genau die Flächen für die Ausstellungsräume, die Depots, für Lernräume oder auch für die Gastronomie liegen. Außerdem wurde die Materialität der Fassade, also die äußere Erscheinung des Museums, ausgearbeitet.

Andererseits schaffte die Bauverwaltung die notwendigen bautechnischen Voraussetzungen. Zum Beispiel untersuchte sie den Baugrund und sorgte für die Verlegung von Versorgungsleitungen, die noch unter dem Baufeld lagen.

Grundsteinlegung und aktueller Stand

Im Dezember 2019 erfolgte der erste Spatenstich, am 9. Februar 2024 wurde der Grundstein gelegt – ein bedeutender Meilenstein für das Projekt. Seitdem läuft die Bauphase, in deren Verlauf die weiterentwickelten Planungen umgesetzt werden. Ziel ist ein Haus, das sozial und ökologisch nachhaltig sowie teilhabegerecht gestaltet ist.

Weiterführende Links

2018

2019

2023

2024

SPK setzte unabhängiges Fachgremium ein

Zur Begleitung der Planungen für das Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum in Berlin setzte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz – in Abstimmung mit der damaligen Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters – im Jahr 2018 ein unabhängiges Fachgremium ein. Dieses beriet die Stiftung als neutrale Instanz an der Schnittstelle zwischen Politik, Öffentlichkeit, Bauherrin und Bauverwaltung bei diffizilen Fragestellungen und wurde bei Bedarf auch als Vermittler tätig.

Stiftungspräsident Hermann Parzinger berief dazu folgende Architektinnen und Architekten:

  • Arno Lederer als Vorsitzender des Gremiums
  • Andreas Hild
  • Hilde Léon
  • Regula Lüscher
  • Hans-Günter Merz

Verfahrensbeteiligte: Wer macht was?

Entwurf: Herzog & de Meuron

Oberste Instanz des Nutzers: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) 

Maßnahmeträgerin und Bauherrin: Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK)

Nutzer: Staatlichen Museen zu Berlin (SMB)

Oberste Technische Instanz: Heute zuständiges Ministerium (statt früher BMUB):
Das Bauressort liegt seit 2018 wieder im Zuständigkeitsbereich des Bundes. Zunächst war es im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) angesiedelt und ist seit 2021 im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) verortet.

Fachaufsicht führende Ebene: Bundesbau Baden-Württemberg – Betriebsleitung (BBBW-BL) 

Baudurchführende Ebene: Bundesbau Baden-Württemberg – Staatliches Hochbauamt Karlsruhe (BBBW-HBA KA)